Reisetipps Australien | Die besten Reiseregionen Top-Reiseregionen

Der Aussichtspunkt zu Whiteheavenbeach gehört zu den wichtigsten Reisetipps an der Ostküste

Reisetipp: Der Lookout zum Whiteheaven-Beach

Wenn es um die Planung des großen Work & Travel-Trips geht, denken viele angehende Backpacker erstmal über das Jobben nach: Wie schreibe ich einen englischen Lebenslauf, wie gehe ich die Jobsuche an, kann ich mir evtl. schon aus Deutschland etwas suchen? Dabei sollte man sich auch auf die angenehmen Seiten des Work & Travels vorbereiten: Das Reisen. Was gibt es in Down Under alles zu sehen? Welche Regionen möchte ich besonders ausführlich erkunden? Und was kann ich mir vielleicht ruhigen Gewissens sparen, weil es einfach nicht meinen Interessen entspricht? Zwar hast du als Work & Traveller in Australien viel mehr Zeit als jeder gewöhnliche Tourist, aber auch diese Zeit ist begrenzt und vielleicht wird es nicht ausreichen, um wirklich alles zu sehen. Deshalb ist es mitunter hilfreich, sich schon vorab eine Reiseroute zu überlegen. Damit dir das leichter fällt, stellen wir dir in diesem Beitrag  Top-Reiseregionen und die besten Reisetipps für Australien  vor.

1. Ostküste

Australiens Ostküste ist zweifelsohne die beliebteste Reiseregion des fünften Kontinents. Das hat Vor- und Nachteile: Du bist garantiert nie allein und solltest gerade zu den Hauptreisezeiten deine Touren, Unterkünfte und Bustickets immer im Voraus buchen. Für alle, die allein reisen und Anschluss suchen, ist die Ostküste natürlich ideal. Wer Ruhe und weniger touristische Orte bevorzugt, sollte vielleicht nicht allzu viel Zeit für die Ostküste einplanen, sich nur die absoluten Highlights anschauen und lieber mehr Zeit in anderen Regionen verbringen.

Klar: Die Ostküste ist mitunter schrecklich überlaufen, aber das hat eben auch einen Grund. So viele Menschen können sich nicht irren: An der Ostküste gibt es einige der absoluten Australien-Highlights, die zu verpassen schon ein wirklicher Jammer wäre. Außerdem kann man sich natürlich auch an der Ostküste auf weniger ausgetrampelte Pfade begeben. Meist reicht es schon, einfach ein wenig ins Landesinnere zu fahren. Aber auch an der Küste finden sich kleine entspannte Surfer-Orte, die noch nicht ganz so überlaufen sind.

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Highlights an der Ostküste

Schnorcheltour durch das Great Barrier Reef mit vielen exotischen Fischen und Korallen

Schnorcheltour durch das Great Barrier Reef

Great Barrier Reef: Das größte Korallenriff der Welt mit einer unglaublichen Artenvielfalt ist für viele an sich schon ein Grund nach Australien zu fliegen. Der beste Ausgangspunkt für Ausflüge zu dem berühmten Reef ist der beliebte Urlaubsort und Backpacker-Hochburg Cairns im Norden des Bundesstaats Queensland.

Whitsunday Islands: Die schneeweißen Traumstrände im türkisblauen Meer zählen zu den schönsten Stränden der Erde, insbesondere der Whitehaven Beach mit dem vielleicht weißesten Sandstrand der Welt. Ein mehrtägiger Segeltörn zu den paradiesischen Inseln gehört für fast alle Work & Traveller zu einer Australienreise dazu.

Fraser Island: Schon mal einen Highway oder eine Flugzeuglandebahn am Strand gesehen? Auf Fraser Island gehört das zum Alltag. Eine mehrtägige Jeep-Tour über die größte Sandinsel der Welt ist ein absolutes Highlight. Besonders sehenswert sind die kristallklaren Süßwasserseen, die farbenfrohen Sandformationen sowie Sanddünen, von denen man sich unter anderem mit dem Sandboard in die Tiefe stürzen kann.

Die Haupstraße der ehemaligen Hippie-Hochburg Nimbin

Hippiehochburg Nimbin

Byron Bay und Nimbin: In der ehemaligen Hippie-Hochburg Byron Bay spürt man trotz des wachsenden Tourismus immer noch den alternativen Charme der Aussteiger und Freigeister. Außerdem ist es ein wunderbarer Ort, um das Surfen mal auszuprobieren. Hier finden Anfänger und Fortgeschrittene garantiert die perfekte Welle. Wenn man schon einmal dort ist, sollte man sich auch das 70 km entfernte Nimbin nicht entgehen lassen – die absolute Hochburg der alternativen Hippie-Szene an der Ostküste mit vielen bunten Häusern, Kommunen und Aussteiger-Cafés.

Vom Strand aus ein Blick auf Surfers Paradise an der Gold Coast

Die Skyline von Surfers Paradise an der Gold Coast

Gold Coast: Die kilometerlangen, weißen Sandstrände, Surfbreaks und das aufregende Nachtleben lassen nicht nur Surfer-Herzen höherschlagen. Wer eine richtige gute, unbeschwerte Zeit verbringen will, ist hier genau richtig.

Neben den absoluten Ostküsten-Highlights gibt es noch ein paar Ecken, die etwas weniger überlaufen sind. Generell ist es eine gute Idee, sich nördlich von Cairns zu begeben, wo es die meisten Ostküsten-Traveller auf ihrem Weg von Sidney nach Cairns nicht hinschaffen.

Die Strände im Norden von Cairns: Wer keine Lust hat, sich in Cairns an die überfüllte Lagune zu legen, der sollte zu den Traumstränden im Norden von Cairns reisen: Zum Beispiel zum schönen, breiten Trinity Beach, dem traumhaft ruhigen Kewarra Beach oder dem unberührten Ellis Beach, wo man auch campen kann. Alle Strände haben eines gemeinsam: Vor allem unter der Woche trifft man hier meist nur eine Handvoll Leute an.

Der weiße Sandstrand angrenzend an den immergrünen Regenwald am Cape Tribulation

Der Strand am Cape Tribulation

Cape Tribulation: Der Name des „Kap des Kummers“ ist vollkommen irreführend: In Wahrheit befindet sich hier eines der schönsten Fleckchen Australiens. Hier trifft der üppige Regenwald des Daintree National Parks auf schneeweiße, menschenleere Traumstrände. Der Strand ist absolut unverbaut, die Häuser der gerade einmal 150 Einwohner verstecken sich im dichten Regenwald. Übernachten kann man in urigen Dschungel-Lodges oder im Zelt.

 

Die Millaa Millaa Falls gehören zu den schönsten und beliebtesten Wasserfällen der Atherton Tablelands

Die herrlichen Millaa Millaa Falls in den Atherton Tablelands

Atherton Tablelands: Die Atherton Tablelands in der Nähe von Cairns erkundigt man am besten mit dem (Miet-)Wagen. Hier gibt es tolle Wasserfälle vor dichtem Regenwald, ungewöhnliche Baumriesen, erfrischende Wasserlöcher zum Schwimmen und viel Wildlife.

Neben den vielen Naturspektakeln bietet die Ostküste auch einige der spannendsten Städte in Down Under:

Sydney: Die größte Metropole Australiens bietet weltberühmte Architektur-Highlights, kulinarische Köstlichkeiten und einen der weltweit besten botanischen Gärten. Mehr über die Megametropole erfährst du hier.

Brisbane: Brissie, wie die Stadt liebevoll von den Einheimischen genannt wird, ist eine moderne Großstadt mit großartigen Shoppingmöglichkeiten, zahllosen Irish Pubs und anderen Ausgehmöglichkeiten sowie einer erfrischenden Lagune zwischen Wolkenkratzern. Mehr über die Hauptstadt von Queensland erfährst du hier.

Cairns: Die Urlaubsoase im Norden Queenslands ist mehr als eine Backpacker-Hochburg, in der die Nacht regelmäßig zum Tag gemacht wird. Warum kannst du hier nachlesen.

2. Northern Territory – Der tropische Norden

Australiens Norden ist schon deutlich weniger touristisch als die Ostküste, obwohl sich auch hier einige Australien-Highlights verbergen. Besonders wichtig in Australiens Norden, dem Northern Territory, ist die richtige Reisezeit. Das ist zweifelsohne der australische Winter, etwa von Mai bis September. Im Sommer klettern die Temperaturen im tropischen Norden auf mitunter unerträgliche Höhen, wobei das noch nicht mal das größte Problem ist. Sintflutartige Regengüsse und Wirbelstürme führen dazu, dass zahlreiche Straßen gesperrt und mitunter wochenlang nicht befahrbar sind. Auch die Nationalparks sind in dieser Zeit zumindest teilweise überschwemmt. Natürlich ist es auch nicht gerade ungefährlich, zu dieser Zeit durch den Norden Australien zu reisen. Dazu kommen hochgiftige, mitunter lebensgefährliche Quallen, die zu dieser Zeit vermehrt im Meer auftauchen. Auch wenn der Norden im australischen Sommer so schön menschenleer und überhaupt nicht überlaufen ist, solltest du die Region zu dieser Jahreszeit auf jeden Fall meiden.

Highlights im Norden Australiens

Im Kakadu Nationalpark kannst du viele riesige Korokodile aus sicherer Entfernung bestaunen

Großes Salzwasserkrokodil im Kakadu Nationalpark

Kakadu National Park: Der größte Nationalpark Australiens zählt sowohl zum Weltnatur- als auch Weltkulturerbe. Hier kannst du die weltweit größten Krokodile in freier Wildbahn beobachten (natürlich aus sicherer Entfernung) sowie beeindruckende Wasserfälle, Oasen, Sandsteinplateaus und schwindelerregende Kliffen bestaunen. Außerdem ist das Gebiet neben dem Uluru eines der besten Orte, um mehr über die Kultur der australischen Ureinwohner, der Aborigines, zu erfahren. Hier befinden sich die ältesten Felsmalereien auf dem Kontinent, die mehrere Jahrtausende zurückreichen.

 

Die Katherine Gorge gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Northern Territory

Wasserfall in der Katherine Gorge

Katherine Gorge: Das beeindruckend lange Schluchtensystem der Kathrine Gorge ist etwa 230 Kilometer von Darwin entfernt. Der Nationalpark, der in der Sprache der Aborigines Nitmiluk heißt, bietet über 100 Kilometer Wanderwege, steile Felswände, heiße Thermalquellen und andere Badestellen sowie eine einzigartige Flora und Fauna. Das bis zu 100 Meter tiefe Schluchtensystem erkundigt man am besten mit dem Kanu.

 

 

Die Florence Falls im Litchfield Nationalpark dienen vielen Touristen für eine Abkühlung

Die Florence Falls im Litchfield Nationalpark

Litchfield National Park: Der Litchfield National Park wird oft als kleiner Bruder des Kakadu National Parks abgetan – völlig zu Unrecht. Viele halten ihn sogar für den besten Nationalpark im Northern Territory. Das liegt wohl an den zahllosen Wasserfällen, die von den Sandsteinplateaus in die Tiefe stürzen und erfrischende, krokodilfreie Badelöcher bilden. Daher ist es der perfekte Ort für eine Abkühlung im heißen Norden Australiens.

Neben den zahlreichen Nationalparks mit ihren Naturspektakeln bietet das Northern Territory auch eine tolle Stadt, die sich nicht zu verstecken braucht. Darwin, die Hauptstadt des Northern Territory, ist eine entspannte Tropenstadt mit einer lebendigen Kunst – und Kulturszene, einem nicht zu verachtenden Nachtleben und einem tollen Hippie-Markt. Hier erfährst du mehr über die spannende Hauptstadt des Northern Territory.

3. Die Westküste

Viele Work & Traveller lassen die Westküste aus Zeitgründen aus. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten scheinen an der Ostküste zu liegen. Zu weit abgeschlagen, zu einsam und zu riesig scheint dagegen der Westen zu sein. Diejenigen, die sich doch die Zeit nehmen, den größten australischen Bundesstaat zu entdecken, sind sich aber einig: Wer den australischen Westen auslässt, verpasst nicht nur großartige Sehenswürdigkeiten und Naturspektakel der ganz besonderen Art, es fehlt auch ein ganz besonderer Teil des Landes, ohne den man den roten Kontinent kaum in seiner Gänze begreifen kann.
Die Westküste erkundet man am besten im eigenen Auto, denn die Busse fahren hier nicht so regelmäßig wie an der Ostküste. Einige besondere Orte sind mit dem Bus teilweise auch schwer erreichbar und auch die zahlreichen Campingplätze an der Westküste kann man viel besser mit dem eigenen Auto ansteuern. Da Western Australia riesig und die Sehenswürdigkeiten mitunter weit voneinander entfernt sind, solltest du außerdem genügend Zeit einplanen. Vier bis sechs Wochen sind eine gute Zeitspanne, wenn du ausschließlich reisen und zwischendurch nicht arbeiten möchtest.
Auch an der Westküste musst du aufpassen, dass du nicht gerade im australischen Sommer den nördlichen Teil bereist, da es zu dieser Zeit heftige Regenschauer, Wirbelstürme und extreme Temperaturen gibt. Die südliche Westküste ist dagegen im australischen Sommer, also etwa von November bis März, ideal. Im Winter kann es südlich von Perth etwas kühl werden.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Western Australia

Perth: Die Hauptstadt von Western Australia ist eine entspannte, attraktive Großstadt mit vielen Museen, historischen Gebäuden, Parks sowie einem abwechslungsreichen Nachtleben. Es lohnt sich definitiv, ein paar Tage für eine der sonnigsten Städte Australiens (über 300 Sonnentage pro Jahr!) einzuplanen. Außerdem gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, sodass man viele Tagesausflüge unternehmen kann. Hier kannst du noch mehr über Western Australias schöne Hauptstadt erfahren.

Beim Valley of the Giants kannst du über ein Gerüst durch die Baumwipfel der bis zu 60 Meter hohen Urwaldriesen laufen

Valley of the Giants

Margaret River Wine Region: Von Perth aus lohnt sich ein Abstecher in den Südwesten, bevor du die Reise gen Norden anbrichst. Der südwestlichste Teil Down Unders bietet nicht nur herausragenden Wein, sondern auch einige der besten Surfspots und schönsten Strände des Landes. Darüber hinaus ist die Region von einer alternativen Kultur geprägt und bietet zahlreiche Museen, Galerien und Ausstellungen. Weitere Highlights in der Region sind die Baumriesen im Valley of the Giants sowie unterirdische Höhlen im Leeuwin-Naturaliste National Park.

Der Wave Rock ist ein beliebtes Ausflugsziel im Outback vom südlichen Western Australia

Wave Rock

Golden Outback: In der Region rund um Perth kannst du den skurrilen Wave Rock besichtigen, der wie eine Welle geformt ist, oder in Kalgoorlie in einer der größten Goldminen der Welt reich werden – oder zumindest genug Geld für den Rest deines Australientrips verdienen.

 

 

 

Die Pinnacles Desert

Die Pinnacles Desert

Pinnacles Desert: Die gelben Kalksteinsäulen, die bis zu 3,5 Meter in den azurblauen Himmel ragen, sind eine weitere skurrile Natur-Attraktion im Westen Australiens. Ihre Entdecker mutmaßten, es handle sich um Überreste einer untergegangenen Zivilisation. Heute weiß man, dass die Natur allein dieses abstrakte Meisterwerk geschaffen hat. Besonders das faszinierende Farbspiel bei Sonnenaufgang und –untergang lohnt den Besuch. Übernachten kann man in dem wundervoll verschlafenen Fischerdörfchen Cervantes.

Das Resort in Monkey Mia ist bekannt für seine wildlebenden und zutraulichen Delfine.

Delfine in Monkey Mia

 

Monkey Mia: Der Strand am Shark Bay ist berühmt für seine wildlebenden Delfine, die jeden Morgen zum Frühstücken an den Strand kommen. Dort versorgen Besucher und spezielle Ranger die hungrigen Meeressäuger im knietiefen Wasser mit Fischen. Im Dolphin Information Centre kann man anhand von Ausstellungen, Vorträgen und Videos noch mehr über die sympathischen Meeressäuger erfahren.

 

 

Der Murchison River sucht sich seinen Weg durch eine Schlucht im Kalbarri Nationalpark.

Kalbarri Nationalpark

Kalbarri National Park: Der Nationalpark ist ein weniger bekanntes Highlight in Australien, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Der Park umfasst eine dramatische Küstenlinie mit hohen roten Klippen im azurblauen Meer sowie tiefe Schluchten im Landesinneren, durch die sich der Murchison River schlängelt.

 

 

 

Zur Walhaisaison ist eine entsprechende Tour von Exmouth aus ein absolutes Muss.

Ein Walhai im indischen Ozean nahe Exmouth

Exmouth: Der Ort ist zum einen das Tor zum Ningaloo Reef, Australiens Top-Tauchdestination Nummer zwei, das so dicht am Ufer liegt wie kein anderes Korallenriff. Hier kannst du also direkt vom Strand aus losschnorcheln und faszinierende Meeresbewohner sowie kunterbunte Korallen bestaunen. Auch einen Ausflug zu den Walhaien, den größten Meerestieren unserer Zeit, solltest du dir keinesfalls entgehen lassen. Die bis zu 14 Meter langen Meeresriesen gibt es in Australien nur an der Westküste. In der Saison starten zahlreiche Boote von Exmouth aus. Angst brauchst du auch nicht haben: Die sanften Riesen sind Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Plankton.

Der Cable Beach in Broome ist bekannt für seine grandiosen Sonnenuntergänge.

Sonnenuntergang am Cable Beach in Broome

Broome: Viele Backpacker halten Broome mit seinem über 20 Kilometer langem Cable Beach für den schönsten und entspanntesten Strandort Australien. Bei den vielen Stränden in Australien ist das schon eine bemerkenswerte Auszeichnung. Der Ort überzeugt insbesondere durch Multikulturalität, Hippie-Charme und ein lebendiges Nachtleben. Den Cable Beach kann man auf dem Rücken von Kamelen in seiner ganzen Ausdehnung erkunden und abends den wohl schönsten Sonnenuntergang des Landes mit einem kühlen Bier in der Hand bestaunen.

Kimberleys: Die Kimberleys sind ein abenteuerlich-einsamer Nationalpark nördlich von Broome. Auf einem Gebiet, das größer ist als Deutschland, leben gerade mal ca. 15.000 Menschen. Die Hälfte davon sind Aborigines, die zum Teil in sogenannten „Communities“ ein ursprüngliches, naturverbundenes Leben führen. Die Region gilt als eine der letzten Wildnis-Gebiete der Erde. Neben zerklüfteten Bergmassiven gibt es hier riesige Savannen und tropische Regenwälder.

4. Der Süden und Tasmanien

Australiens Süden ist ein großartiges Reisegebiet, das man vor allem im australischen Sommer ansteuern sollte. Es sei denn, man ist begeisterter Skifahrer oder Snowboarder. Dann kann man sich im Winter auf die Pisten der Snowy Mountains stürzen, das einzige Skigebiet Australiens. Daneben bieten der südöstliche Teil Australiens zahlreiche Naturspektakel sowie eine der spannendsten Metropolen des Landes.

Highlights im Süden

Die 12 Apostel an der Great Ocean Road gehören zu den beliebtesten Fotomotiven Australiens.

Die 12 Apostel an der Great Ocean Road

Die Great Ocean Road ist zweifellos eine der größten Sehenswürdigkeiten im Süden des Landes, die sich kaum ein Australienreisender entgehen lässt. Sie eignet sich wunderbar für einen mehrtägigen Roadtrip. Wer (noch) keinen eigenen Wagen hat, sollte sich unbedingt einen Mietwagen holen oder sich anderen Backpackern mit Fahrzeug anschließen. Die weltbekannte Straße windet sich westlich von Melbourne über 250 Kilometer entlang einer rauen Steilküste und führt durch malerischer Küstendörfer, vorbei an paradiesischen Stränden, Regenwäldern und bizarren Felsformationen. Die berühmtesten sind zweifelsohne die Zwölf Apostel. Die aus dem tosenden Ozean emporsteigenden Kalksäulen hat sicher jeder schon einmal auf einem Foto gesehen. Sie sind nach dem Uluru das beliebteste Fotomotiv des Landes. Natürlich könnte man die Strecke an einem einzigen Tag zurücklegen, aber es lohnt sich, mehr Zeit einzuplanen. Dann kann man die landwirtschaftliche Schönheit der Strecke in vollen Zügen auskosten und sich die zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf der Route anschauen.

Mit Melbourne befindet sich auch eine der interessantesten Metropolen des Landes im Süden. Hier scheiden sich nicht nur die Geister der Einheimischen, sondern auch der Touristen: Entweder man findet Sydney spannender oder man ist absoluter Melbourne-Liebhaber. Objektiv betrachtet stehen sich die Metropolen in kaum etwas nach. Die Hauptstadt Victorias lockt vor allem mit abwechslungsreichen Sehenswürdigkeiten, großartigen Restaurants und Cafés sowie einer lebhaften Musikszene. Mehr über die lebendige Stadt im Südosten des Landes erfährst du hier.

Die Wingelass Bay ist der bekannteste Strand auf Tasmanien.

Wingelass Bay auf Tasmanien

Tasmanien ist sowohl ein eigener Bundesstaat als auch die größte Insel Australiens. Ein Abstecher ins grüne Herz Australiens lohnt sich auf jeden Fall. Vor allem, wenn man es nicht nach Neuseeland schafft, ist Tasmanien die perfekte Alternative. Tassie, wie die Insel liebevoll von den Australiern genannt wird, bietet wilde und abwechslungsreiche Landschaften. Außerdem kann man hier ein entzückendes Geschöpf in seiner natürlichen Umgebung beobachten: Den Tasmanischen Teufel, der ausschließlich in Tasmanien wild lebt. Darüber hinaus ist die Insel bekannt für ihre regionalen Köstlichkeiten. Neben Wein und Käse werden hier auch Biere lokal erzeugt und landesweit gelobt.

Kangaroo Island: Wer sich für Tiere und Wildnis interessiert sollte unbedingt das traumhafte Natur-Paradies besuchen. Die recht weitläufige Insel ist etwa 110 Kilometer von Adelaide entfernt. Trotz der Nähe zum Festland, der faszinierenden Flora und Fauna und der tollen Natur bleiben die großen Touristenströme zumindest außerhalb der Ferienzeiten aus, was weiterhin zum Charme der schönen Insel beiträgt. Das Landschaftsbild ist geprägt von einsamen Stränden, Sanddünen, stattlichen Klippen und üppigen Eukalyptuswäldern. Wie der Name der Insel schon erahnen lässt, darf man dort jede Menge Vertreter von Australiens berühmtesten Beuteltier erwarten. Außer Kängurus kann man aber auch Wallabies, Koalas, Robben, Seelöwen, Pelikane, Pinguine und viele andere faszinierende Tiere in freier Natur beobachten.

Adelaide: Die Hauptstadt von South Australia und fünftgrößte Stadt des Landes wird auch „City of Churches“ oder „Festival City“ genannt, was schon viel über die Stadt verrät. Die grüne Stadt mit den vielen hübschen Parkanlagen ist außerdem stark von deutschen Einwanderern geprägt. Mehr über South Australias Hauptstadt kannst du hier nachlesen.

5. Das Outback

Das Outback ist eine der meistbesuchten Reiseregionen Australiens. Kaum ein Besucher möchte sich das sagenumwobene rote Zentrum entgehen lassen. Neben dem weltberühmten Felsen Uluru bzw. Ayers Rock gibt es im Outback aber noch zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Außerdem erhält man dadurch ein viel kompletteres Bild von Australiens Hinterland als wenn man nur den touristischen Uluru besucht. In jedem Fall lohnt es sich, das berühmte Outback einmal auf dem Landweg zu durchqueren – egal ob im Zug, mit dem eigenen Fahrzeug oder einem gemieteten Campervan. Nur so erfährt man die unglaubliche Weite, die Einsamkeit und die Verlassenheit, eben alles was charakteristisch ist für diese magische Region.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten im Outback

Der Inselberg "Uluru" im australischen Outback

Besondere Farbenspiele des Ulurus kannst du bei Sonnenuntergang beobachten.

Uluru (Ayers Rock): Trotz der vielen Touristen sollte man sich den berühmten Monolithen im Herzen Australiens keinesfalls entgehen lassen. Der berühmteste Felsen der Welt könnte kaum abgelegener liegen – mitten im roten Zentrum, selbst von der Outback-Hauptstadt Alice Springs muss man noch etwa 500 Kilometer zurücklegen. Umso magischer ist der Moment, an dem man nach der endlosen Fahrt vor dem sagenumwobenen Felsen steht. Am besten bewundert man ihn bei Sonnenuntergang, wenn der aus Akrose-Sandstein bestehende Felsen beeindruckende Farbspiele bietet. Der Fels ist mit seinen knapp 350 Metern Höhe wahrlich kein Riese, aber in der flachen Outback-Landschaft, in der es weit und breit nichts anderes gibt, trotzdem ein beeindruckender, in Erinnerung bleibender Anblick. Auch wenn die Anreise lang und mitunter beschwerlich ist – wenn man vor dem berühmtesten Fels der Welt steht, ist alles vergessen.

Die Olgas ( Kata Tjuta) vom Lookout

Die Olgas – Kata Tjuta

Olgas: Die interessante Felsformation ist nur 36 Kilometer vom Uluru entfernt, sodass man ihr unbedingt einen Besuch abstatten sollte. Die markanten, kuppelförmigen Berge heißen in der Sprache der Aborigines Kata Tjuta. Sie sind mit einer Höhe bis zu 500 Metern höher als der Uluru. Die Schluchten und Täler zwischen den recht dicht beieinander liegenden Bergen kann man zu Fuß erkunden. Wie der Uluru zeigen sich auch die Olgas zum Sonnenuntergang in ihren spektakulärsten Farben. Der beliebte Wanderweg „Valley of the Winds“ bietet tolle Aussichten auf die spektakuläre Wüstenlandschaft mit ihren bizarren Felsformationen.

Wanderung im Kings Canyon

Wanderung im Kings Canyon

Kings Canyon: Die spektakuläre Königsschlucht ist eine weitere großartige Sehenswürdigkeit im Herzen Australiens. Ein Ausflug zur größten Schlucht Australiens im Watarrka National Park lohnt sich: Die fast 250 Meter tiefe Schlucht ist eine wahre Oase mitten in Australiens trockenem Outback. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, die durch die vielen Wasserlöcher bedingt wird, ist hier eine ausgeprägte Flora mit über 700 Pflanzenarten entstanden – mitten in der Wüste. Auf verschiedenen Wanderwegen kann man blühende Gewächse, Palmenfarne und Feigenbäume bestaunen. Aber auch die Fauna in Australiens größter Schlucht ist bemerkenswert: Neben verschiedenen Reptilien findet man hier Rock-Wallabies, Dingos und über 80 Vogelarten. Sobald man die Schlucht wieder verlässt, fällt auf wie bemerkenswert dieses Ökosystem mitten in der Wüste ist.

Alice Springs: Durch die größte Stadt im Outback kommt so ziemlich jeder, der zum Ayers Rock fährt. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, sich auch ein wenig mit den dortigen Sehenswürdigkeiten auseinanderzusetzen. Alles rund um die Outback-Stadt Alice Springs kannst du hier nachlesen.

Coober Pedy: In Australiens Outback steigen die Temperaturen im Sommer mitunter auf über 50 Grad. Dass so ein komfortables Leben möglich ist, kann man sich kaum vorstellen. Eine gute Lösung haben jedoch die Einwohner der kleinen Ortschaft Coober Pedy, rund 850km nördlich von Adelaide, gefunden: Sie haben den halben Ort einfach unter die Erde verlegt. Dort hausen sie in ihren unterirdischen Häusern und Wohnungen bei konstanten 24 Grad. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr über gleich, selbst wenn sie draußen die 50 Grad-Marke sprengt oder im Winter nachts unter 0 fällt. Besonders einzigartig sind außerdem die unterirdischen Kirchen, Kunstgalerien sowie ein Golfplatz unter der Erde. Außerdem gilt der gerade mal etwa 1.700 Einwohner zählende Ort aufgrund seines hohen Opalvorkommens als „Opalhauptstadt der Welt“. Mehr als 40 Nationalitäten graben hier nach dem wertvollen Mineral. Besucher können sich beim sogenannten „Noodling“ als Schatzsucher probieren. In den steinigen Überresten aus den Minen können sie nach bunten Edelsteinen suchen und mit ein wenig Glück noch das eine oder andere Prachtexemplar ergattern.

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