Haftpflichtversicherung für Work & Traveller In Australien gut versichert sein!

Eine Haftpflichtversicherung sollten alle Work and Traveller in Australien abgeschlossen haben.

Eine Haftpflichtversicherung ist bei einem längeren Auslandsaufenthalt sehr wichtig!

Die Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen – sowohl zuhause als auch für einen längeren Auslandsaufenthalt. Im Gegensatz zu einer Auslandskrankversicherung ist sie zwar keine Bedingung für das Working-Holiday-Visum, nichtsdestotrotz reist es sich damit sehr viel entspannter und im Worst-Case-Szenario bewahrt sie dich vor dem finanziellen Ruin. In diesem Beitrag erfährst du, warum eine Haftpflichtversicherung für deine Work & Travel-Reise wichtig ist, worauf du bei der Wahl der richtigen Versicherung achten musst und was eine Haftpflicht in etwa kostet.

Warum eine Haftpflichtversicherung wichtig ist

Eine kleine Unachtsamkeit, ein kurzer Moment der gedanklichen Abwesenheit, vielleicht auch die anfängliche Euphorie in einem fremden Land – In einem kurzen Augenblick kann so viel passieren. Wir wünschen es uns alle nicht und doch kommt es immer wieder zu Unfällen oder anderen Missgeschicken im Ausland. Klar, für gesundheitliche Schäden und deren Genesung haftet erstmal deine Auslandskrankenversicherung, die für einen Work & Travel-Trip sowie jede Reise ins außereuropäische Ausland absolut Pflicht ist. Aber was ist, wenn durch deine Schuld jemand anderes verletzt wird oder dessen Eigentum beschädigt oder gar zerstört wird? Wer in einem solchen Fall ohne Haftpflichtversicherung im Ausland unterwegs ist, bleibt mitunter auf Schulden sitzen, die ein ganzes Leben lang abbezahlt werden müssen. Um einen solchen Extremfall auszuschließen, ist eine Haftpflichtversicherung sinnvoll. Sie kommt für Personen-, Vermögens- und Sachschäden anderer Menschen auf, die durch deine Schuld zu Schaden gekommen sind. Damit weißt du, dass du im Ernstfall abgesichert bist und reist entspannter durch Australien.

Vorhandenen Versicherungsschutz prüfen

Eine Haftpflichtversicherung ist aber nicht nur im Ausland ein absolutes Muss, sondern auch zuhause. Denn natürlich können Menschen und deren Eigentum jederzeit und überall durch dein Verschulden zu Schaden kommen. Selbst Kleinkinder sind deshalb oft schon über ihre Eltern mitversichert. Deshalb solltest du zunächst prüfen, ob du über die Haftpflichtversicherung deiner Eltern mitversichert bist. Das ist häufig auch noch bei Studenten und Auszubildenden der Fall. Bist du über deine Eltern mitversichert, musst du in einem nächsten Schritt klären, ob der Versicherungsschutz weltweit gilt. Viele Haftpflichtversicherungen bieten weltweiten Schutz, sodass eine Extra-Versicherung für den Work & Travel-Trip nicht notwendig ist. Da es sich hierbei aber nicht um eine gewöhnliche Urlaubsreise handelt, solltest du beim Versicherer noch mal erfragen, ob auch lange Auslandsaufenthalte bis zu einem Jahr sowie das Jobben im Ausland abgedeckt sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du dir von deinem Versicherer auch noch mal eine schriftliche Bestätigung über den Umfang der Leistungen zuschicken lassen.

Worauf du bei einer Haftpflichtversicherung achten solltest

Solltest du doch eine Haftpflichtversicherung abschließen müssen, weil du nicht mehr über deine Eltern versichert bist oder der Versicherungsschutz deinen Work & Travel-Aufenthalt nicht abdeckt, gibt es einige Punkte zu beachten.

Höhe der Deckungssumme

Das Allerwichtigste bei einer Haftpflichtversicherung ist natürlich die Deckungssumme. Bis zu welchem Betrag zahlt deine Versicherung also im Schadensfall? Diese Summe sollte möglichst hoch sein, denn die Versicherung ist ja gerade für den schlimmsten aller Fälle gedacht. Ein siebenstelliger Betrag sollte es daher auf jeden Fall sein. Eine gute Haftpflichtversicherung bietet eine Deckungssumme von etwa drei bis fünf Millionen Euro. Natürlich ist noch mehr immer besser, nur wird dann meist die monatliche oder jährliche Versicherungsgebühr zu teuer. Wenn du schon eine Versicherung hast, die Deckungssumme aber zu niedrig ist, kannst du diese auch nachträglich anheben lassen. Dein Auslandsaufenthalt kann ein guter Anlass dafür sein.

Ausschluss-Klauseln

Ein weiterer Punkt, auf den du achten solltest, sind bestimmte Ausschlüsse in den Versicherungsklauseln. Manche Versicherer schließen bestimmte Schäden aus, beispielsweise Fensterscheiben und Ceranfelder. Besonders wichtig für Work & Traveller in Australien: Einige Versicherer schließen außerdem Wasser- und Extremsportarten vom Versicherungsschutz aus. Das ist schlecht, wenn du vorhast, dich in Down Under in die Wellen zu stürzen. Schließlich bietet das Land traumhafte Bedingungen für Wellenreiter, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Hier musst du also auf einen möglichst umfangreichen Versicherungsschutz achten.

Selbstbehalt

Auch der Selbstbehalt ist ein wichtiges Thema bei Haftpflichtversicherungen. Klar: Hier lassen sich schnell ein paar Euro sparen. Kaufst du eine Haftpflichtversicherung mit Selbstbehalt zahlst du erstmal niedrigere Beiträge. Dann musst du zwar bei kleineren Schäden selbst haften, bist aber trotzdem vor dem finanziellen Ruin geschützt. Die Höhe des Selbstbehalts ist im Versicherungsvertrag genau festgelegt. Meist sind es ein paar hundert Euro. Hier musst du einfach Prioritäten setzen: Willst du erstmal weniger zahlen? Und kannst du es dir leisten, im Ernstfall ein paar hundert Euro abzuzweigen? Fakt ist, dass es sich bei den meisten Versicherungsfällen um kleinere Summen handelt, die du bei einer Versicherung mit Selbstbehalt dann aus eigener Tasche zahlst.

Zusatzleistungen

Allein in Deutschland besitzen ein Drittel aller Haushalte keine private Haftpflichtversicherung. Demzufolge kann es passieren, dass eine Person ohne Haftpflicht dein Eigentum beschädigt und du keinen Ersatz erhältst. Das ist dann der Fall, wenn die Person ohne Versicherung nicht aus eigener Tasche für den Schaden aufkommen kann. Gegen so einen Fall schützt du dich mit einer zusätzlichen Ausfalldeckung, die eine Standard-Haftpflicht ergänzt. In diesem Fall zahlt deine Versicherung, wenn dir durch das Verschulden einer anderen Person ein Schaden entsteht, diese Person aber selbst für den Schaden nicht aufkommen kann.

Was kostet eine Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung kostet etwa zwischen 30 und 120 Euro pro Jahr. Die Höhe des Beitrags hängt wie oben beschrieben von den jeweiligen Leistungen ab. Wählst du eine Versicherung mit Selbstbehalt und etwas niedrigerer Deckungssumme, ist es günstiger. Ist dir dagegen ein umfangreicher Versicherungsschutz ohne Ausschlüsse und Selbstbehalt, aber mit hoher Deckungssumme wichtig, kostet die Versicherung erstmal ein bisschen mehr. Am besten schließt du eine Haftpflichtversicherung in Deutschland ab, die weltweit gültig ist und auch Work & Travel-Trips abdeckt. So bist du auch über deinen Auslandsaufenthalt hinaus geschützt. Alternativ kannst du auch ein günstiges Versicherungspaket wählen und deine Haftpflichtversicherung fürs Ausland zum Beispiel zusammen mit der Auslandsreiseversicherung und einer Unfallversicherung kaufen. Wenn du mehrere Versicherungen zusammen über einen Anbieter erwirbst, ist es in der Regel günstiger.

Fazit

Fast alle sind sich einig: Eine Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen – sowohl auf Reisen als auch zuhause. Wenn du also noch keine hast, ist dein Work & Travel-Trip ein guter Anlass, dies zu ändern. Positiv ist außerdem, dass Haftpflichtversicherungen nicht besonders teuer und schon ab 30 Euro pro Jahr zu haben sind. Am besten schließt du eine Versicherung in Deutschland ab, die weltweit gültig ist und auch das Jobben im Ausland mit abdeckt. So bist du auch über deinen Auslandsaufenthalt hinaus geschützt. Vorab solltest du außerdem prüfen, ob du evtl. noch über deine Eltern mitversichert bist.

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