7 Packtipps | So packst du richtig Wie du deinen Rucksack optimal füllst

Tipps zum Rucksack packenPacken ist eine Kunst, mit der sich angehende Work & Traveller unbedingt etwas näher beschäftigen sollten! Schließlich wird dein Rucksack für bis zu einem Jahr dein Zuhause sein. Deinen ganzen Besitz musst du darin verstauen und auf deinem Rücken durchs Land tragen. Deshalb ist es nicht nur wichtig den idealen Rucksack zu finden und sich genau zu überlegen, was man mitnimmt, sondern auch die Frage nach dem Wie spielt eine Rolle. Wie packst du den Rucksack am besten, damit alles ideal verstaut ist und du immer alles schnell findest? Wie verteilt man das Gewicht, um den größtmöglichen Tragekomfort zu erreichen? In diesem Beitrag haben wir ein paar Packtipps für dich zusammengetragen, damit dein Work & Travel-Trip so angenehm wie möglich wird.

1 | Weniger ist mehr

Du wirst es sicher schon tausendmal gehört haben, doch es ist die goldene Backpacker-Regel Nummer eins und kann gar nicht oft genug erwähnt werden: Pack den Rucksack nicht zu voll. Wenn du zu viel Gewicht durch Australien schleppst, führt dein erster Weg nach der Rückkehr direkt zum Orthopäden. Faustregel: Trage nicht mehr als ein Viertel deines Körpergewichts mit dir rum! Doch wie schafft man es, das Gewicht des Rucksacks möglichst gering zu halten? Hier ein paar Tipps:

  • Kaufe lieber den Rucksack eine Nummer kleiner, dann kannst du auch nicht zu viel mitnehmen.
  • Drucke dir eine Work & Travel-Packliste aus und überlege bei jedem Punkt ganz genau, was du wirklich brauchst.
  • Packe nur Kleidungsstücke ein, die du mindestens einmal pro Woche benutzt.
  • Nimm einen E-Book-Reader statt Bücher mit.
  • Nimm ein Microfaser-Handtuch statt normale Handtücher mit.
  • Breite alles, was du mitnehmen möchtest, vor dir aus. Überlege noch mal genau, was wirklich unbedingt mit muss und was überflüssig ist.
  • Nimm multifunktionale Teile, statt alles einzeln mit, z.B. Sarong, Schweizer Taschenmesser, Handy/Taschenlampe/Wecker in einem.
  • Alle Kleidungsstücke und Schuhe sollten miteinander kombinierbar sein.

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2 | Komprimieren

Wenn du nun die enge Auswahl an Sachen vor dir hast, die dich auf deiner langen Reise begleiten sollen, musst du sie möglichst platzsparend im Rucksack unterbringen. Manche Backpacker schwören dabei auf Kompressionsbeutel. Mit den kleinen Wundertüten kann man Kleidung auf bis zu 80 Prozent zusammenschrumpfen, indem man mit einem Ein-Weg-Druckventil die gesamte Luft aus dem Beutel presst. Die Tüten haben allerdings meist ein eher kleines Fassungsvolumen, sodass man sehr viele Beutel bräuchte, um den gesamte Rucksackinhalt zu komprimieren. Für ein paar T-Shirts oder auch einen dickeren Pulli ist es aber sicher die ideale Lösung, wenn man nicht allzu viel Platz im Rucksack hat. Außerdem ordnen und sortieren die Beutel auch den Rucksackinhalt.

Den perfekten Rucksack für Work and Travel finden Unser Rucksacktipp für Australien!

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3 | Ordnung schaffen

Nutze verschieden Packelemente, um Ordnung in deinem Rucksack zu schaffen. Daheim in deinem Kleiderschrank hast du schließlich auch verschieden Abteile, in denen du wahrscheinlich ganz bestimmte Dinge aufbewahrst. Wenn du dieses simple Prinzip auch auf Reisen nutzt, sparst du viel Zeit und Nerven. Nutze dazu Jutebeutel oder auch große und kleine Zip-Lock-Tüten, um deine Sachen zu sortieren. In jeden Beutel kommt eine bestimmte Sachenkategorie, z.B. T-Shirts, Socken, Unterhosen etc. Wenn du Beutel in unterschiedlichen Farben benutzt, weißt du auch immer sofort, wo was drin ist. Für den Kleinkram sind durchsichtige Zip-Lock-Tüten sehr praktisch. Du siehst sofort, wo was drin ist, alles ist gut sortiert und klappert nicht umher. In einer durchsichtigen Zip-Lock-Tüte kannst du auch kleinere Hygiene-Artikel im Handgepäck transportieren, was auf der langen Reise nach Australien sicher keine schlechte Idee ist.

Programme

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4 | Gewicht optimal verteilen

Intuitiv packen die meisten Backpacker-Neulinge die schwersten Gegenstände ganz unten in den Rucksack. Für eine optimale Verteilung des Gewichts auf dem Rücken sorgt das allerdings nicht. Das ist in etwa so, als würde man einen Hammer die ganze Zeit am Ende des Griffs halten. Vom Hammer-Prinzip kann man lernen, dass man die schwersten Gegenstände möglichst dicht am Körper tragen sollte. Sie sollten relativ weit oben im Rucksack liegen, in etwa zwischen den Schulterblättern, und dort so dicht am Rücken wie möglich. Das erhöht außerdem den Tragekomfort durch mehr Stabilität, denn der Rucksack wackelt beim Laufen weniger hin und her. Das Gewicht wird bei dieser Technik hauptsächlich auf die Hüften verlagert. Idealerweise sollten nur 20-30 Prozent des Gesamtgewichts von den Schultern getragen werden, den Rest übernimmt die Hüfte. Leichte Dinge wie Kleidung solltest du ganz unten in den Rucksack packen. Meist gibt es unten am Rucksack ein Extra-Fach, das du komplett mit Kleidung vollstopfen kannst. Mittelschwere Dinge gehören in die Mitte, eher weiter weg vom Rücken.

5 | Verschiedene Fächer nutzen

Die meisten Rucksäcke haben unterschiedliche „Abteile“, in den du deine Sachen getrennt voneinander aufbewahren kannst. Das ist superpraktisch, da sich diese auch alle getrennt voneinander öffnen lassen. Wenn du also gerade mal etwas aus dem Rucksack brauchst, kannst du es schnell finden und gezielt herausholen, ohne gleich den gesamten Rucksack ausräumen zu müssen. Diese Fächer solltest du optimal nutzen. Deine Regenjacke sowie ggf. die Regenhaut für deinen Rucksack gehört in ein separates Fach, das du mit einem schnellen Handgriff öffnen kannst. Schließlich möchtest du nicht erst ein halbe Stunde im strömenden Regen danach kramen. Ansonsten gilt die Regel, dass Dinge des täglichen Gebrauchs an sehr leicht zugänglichen Stellen vorne im Rucksack platziert werden. Sachen, die nicht so oft benötigt werden, können ruhig weiter hinten liegen. Wertvolle Dinge sollten natürlich auch etwas weiter hinten platziert werden und für andere nicht so leicht zugänglich sein. Idealerweise merkst du dir dann im Anschluss auch gut, wo du was hin gepackt hast. Das klappt besser, wenn du den Rucksack vor der Abreise mehrmals ein- und auspackst. Dabei kannst du auch noch weitere überflüssige Dinge identifizieren. Die notwendige Routine kommt sonst aber auch von ganz allein während deines Backpacking-Trips in Australien.

 6 | Hohlräume & das Rollenprinzip ausnutzen

In einem Rucksack sollte man nicht den kleinsten Hohlraum verschenken, sondern alles gut ausfüllen. Schuhe kann man beispielsweise mit Socken ausstopfen. Vor allem T-Shirts und Hosen können gerollt und als Füllstoff für Hohlräume im Rucksack genutzt werden. Generell verbrauchen eingerollte Kleidungsstücke weniger Platz. Am besten legt man mehrere Kleidungsstücke, beispielsweise T-Shirts, übereinander und rollt sie dann erst zusammen. Platztechnisch ist es günstiger, mehrere dünne, langärmelige Oberteile mitzunehmen, statt einen dicken Pulli. Vor Ort nutzt du dann das Zwiebelprinzip, wenn es doch mal kälter wird.

7 | Wertsachen ins Handgepäck

Technische Geräte wie Laptop, Smartphone oder Kameras solltest du am besten im Handgepäck verstauen. So hast du diese wichtigen und in der Regel auch teuersten Gegenstände deines Reisegepäcks immer bei dir. Alle elektronischen Geräte solltest du außerdem in separaten, passenden Hüllen aufbewahren, damit sie unterwegs nicht kaputt gehen. Auch wichtige Dokumente und Zahlungsmittel wie Reisepass, Führerschein, Kreditkarte, Bargeld etc. sind am besten im Handgepäck oder in einem separatem Geld- oder Bauchgürtel aufgehoben. Falls du zwei Kreditkarten mitnimmst, kannst du eine davon auch im großen Rucksack unterbringen. Auch das Bargeld kannst du auf deine Gepäckstücke verteilen, damit du im Notfall möglichst nicht ohne alles dastehst. Außerdem gehört ein kleiner Zettel mit allen Notfallnummern in jedes Gepäckstück. Kleiner Hygiene-Artikel bis zu 100ml pro Stück bewahrst du einer durchsichtigen Zip-Lock-Tüte auf. Nicht ins Handgepäck gehören Feuerzeug, Nagelpflegeset, Taschenmesser, Camping-Besteck und alles, was als Waffe eingesetzt werden könnte. Eine stabile Trinkflasche ist nützlich, da man sie nach jedem Security-Check am Flughafen direkt wieder auffüllen kann. Beachte aber, dass man nicht in jedem Reiseland das Leitungswasser trinken kann.

Tipp: Prepaid-SIM-Karte schon vor der Abreise kaufen

Du kannst dir schon vor der Abreise über einen deutschen Anbieter eine SIM-Karte für Australien besorgen. Damit hast du schon mal eine Sorge weniger, profitierst von einem deutschen Kundenservice und vor allem kannst du sofort nach deiner Ankunft dein Handy nutzen. Du kannst im Internet surfen und deiner Familie und Freunden zuhause Bescheid geben, dass du gut angekommen bist und schon mal den ersten Schnappschuss in die Heimat schicken! Durch das Prepaid Guthaben hast du immer die volle Kostenkontrolle. Da der deutsche Anbieter die Telefon- und Internetprovider vor Ort nutzt sind dir sehr günstige Kosten und eine hohe Netzabdeckung garantiert!

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Fazit

Fürs Packen solltest du auf jeden Fall genügend Zeit einplanen. Wenn du dich lange genug damit auseinandersetzt, nimmst du keine unnötigen Dinge mit, befüllst deinen Rucksack optimal und genießt auf deiner Reise den größtmöglichen Tragekomfort. Vermeide Anfängerfehler wie die schwersten Dinge nach unten zu packen und halte Ordnung in deinem Reich. Das spart unterwegs viel Zeit und Nerven.

Die Work & Travel Australien-Packliste Alle wichtigen Utensilien im Überblick!

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